• Christian Stolle

Corona-Zwischenfazit



Vier Wochen Lockdown, Zeit für ein kleines Zwischenfazit.

Was ist passiert? Eine neuartige Lungenkrankheit breitete sich Ende 2019 zunächst in China aus. Li Wenliang, ein Arzt im Krankenhaus von Wuhan, schlug schon im Dezember öffentlich Alarm, doch anstatt ihn ernstzunehmen, verpassten ihm die chinesischen Behörden einen Maulkorb. Neben Wenliang wurden auch viele weitere Chinesen zensiert, inhaftiert oder verschleppt, die über den Ausbruch der Krankheit berichteten.

Tedros Adhanom, Chef der Weltgesundheitsorganisation WHO, lobte China sogar dann noch für seine „Transparenz“ im Umgang mit der Epidemie, als längst klar war, dass die chinesische Regierung mit ihrem späten Eingeständnis die ganze Welt in Gefahr gebrachte hatte.

Vor seiner Ernennung zum WHO-Chef war Tedros Adhanom Minister der Tigray People's Liberation Front, die sich zu einem revolutionären Marxismus-Leninismus bekennt und in Äthiopien mitregiert. Laut der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch handelt es sich bei dieser Regierung um eine Tyrannei, die für eine zahllose Menschenrechtsverletzungen verantwortlich ist. Zudem hatte Tedros Adhanom mehrere Cholera-Epidemien in Äthiopien verschleiert, um seine Partei vor Kritik zu schützen, genau wie er heute China vor Kritik schützt.

Einer der größten Finanziers der WHO ist Microsoft-Gründer Bill Gates. Über die Bill & Melinda Gates Stiftung und über die von seiner Stiftung gegründete Globale Allianz für Impfstoffe und Immunisierung hat er der WHO bereits hunderte Millionen Dollar zukommen lassen.

Erst am 11. März klassifizierte WHO-Chef Tedros Adhanom COVID-19 als Pandemie. Das war genau einen Tag, nachdem Gates über seine Stiftung weitere 50 Millionen Dollar in ein mit der WHO verbundenes Projekt zur Entwicklung eines Impfstoffs gegen die neuartige Krankheit gepumpt und die Einstufung von COVID-19 als Pandemie gefordert hatte.

Gates hat große Pläne. Er fordert eine »vereinte Front«, um jeden Erdenbürger gegen Corona zu impfen. Bis es einen Impfstoff gibt, müsse die Freiheit der Menschen eingeschränkt bleiben. Die Regierung hierzulande sieht das genauso. Kanzlerin Merkel und die Ministerpräsidenten haben entschieden: »Ein Impfstoff ist der Schlüssel zu einer Rückkehr des normalen Alltags. Sobald ein Impfstoff vorhanden ist, müssen auch schnellstmöglich genügend Impfdosen für die gesamte Bevölkerung zur Verfügung stehen.«

Massenveranstaltungen sollen erst nach einer Massenimpfung wieder stattfinden. Wenn es nach Gates geht, muss man zukünftig vor einer Reise außerdem nachweisen, ob man gegen Corona geimpft ist. Praktischerweise arbeitet seine Stiftung bereits mit Regierungen, UN-Behörden, Finanzinstitutionen und vielen weiteren an einer digitalen Datenbank für Impfnachweise und weitere persönliche Daten – genannt ID2020. Im Manifest von ID2020 heißt es, jeder Mensch muss seine Identität beweisen können. Hierzu soll eine globale Datenbank mit den persönlichen Informationen aller Menschen geschaffen werden. Um eine Identität aus der Datenbank mit dem dazugehörigen Menschen zu verknüpfen, könnte man Menschen dann einen RFID-Mikrochip implantieren, für deren Entwicklung die Gates-Stiftung ebenfalls Mittel zur Verfügung stellt. Finanziert von Stiftungsgeldern tüfteln Wissenschaftler außerdem an für das Auge unsichtbaren Quantenpunkttattoos, die zusammen mit einem Impfstoff injiziert und von einem Lesegerät gescannt werden können.

Bill Gates erwartet einen Impfstoff gegen Corona in etwa 18 Monaten. Normalerweise dauert es mehrere Jahre, bis ein Impfstoff alle vorgeschriebenen Tests durchlaufen hat und der Bevölkerung verabreicht wird. Aber jetzt in Zeiten von Corona müssen wir einige Sicherheitstests überspringen, das müssen die Regierungen so anordnen, sagt Gates. Heldenhaft steckt der Software-Milliardär mit dem Messias-Komplex dazu weiterhin so viel Geld in die Impfstoffentwicklung, wie eben gebraucht wird.

Ob es so vernünftig ist, aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie Massenimpfungen durchzuführen, die im Falle von weiteren Pandemien von nun an wohl auch regelmäßig auf uns zukommen würden, ist umstritten, denn im Optimalfall produziert das Immunsystem beim Kontakt mit einem Virus selbst Antikörper, wodurch dann eine natürliche Herdenimmunität entsteht. Im Fall von Corona hält Gates diesen Weg jedoch für zu gefährlich – selbst jetzt noch, wo immer mehr Studien zeigen, dass Corona schon sehr viel verbreiteter und sehr viel weniger tödlich ist, als man zunächst angenommen hatte. Dies weckt Erinnerungen an die Schweinegrippe-Pandemie von 2009, die ebenfalls sehr viel milder verlief, als man zunächst vorhergesagt hatte. Trotzdem wurden allein in Europa auf Anraten der WHO 30 Millionen Menschen mit einem nicht ausreichend getesteten Schweinegrippe-Impfstoff behandelt, der hunderte Millionen Euro in die Taschen der Pharmaindustrie spülte und in schätzungsweise 50.000 Fällen schwere Nebenwirkungen hervorrief.

Ähnlich ernüchternd ist die Bilanz der von Gates finanzierten Impfkampagnen in Entwicklungsländern. Bei einer Meningitis-Impfkampagne im Jahr 2002 in Afrika wurden etwa 10% der behandelten Kinder gelähmt. Bei einer Impftestreihe in Indien im Jahr 2009 erlitten mehr als 1.000 von 23.000 geimpften Mädchen schwere Nebenwirkungen, darunter Schädigungen des Immunsystems und Unfruchtbarkeit – sieben Mädchen starben. Zudem wurden die Geimpften und ihre Familien unter Druck gesetzt und nicht darüber aufgeklärt, dass sie Versuchskaninchen für einen experimentellen Impfstoff waren. 2010 tötete ein experimenteller Malaria-Impfstoff 150 Säuglinge in Afrika und verursachte bei 1.000 der 6.000 Geimpften schwere Nebenwirkungen, darunter Lähmungen und Fieberkrämpfe. Zwischen 2000 und 2017 führte eine von Gates finanzierte Polio-Impfkampagne in Indien zur Lähmung von fast einer halben Million Kindern. Eine Studie aus dem Jahr 2017 zeigt außerdem, dass der von Gates mitfinanzierte Diphterie-Tetanus-Keuchhusten-Impfstoff der WHO mehr afrikanische Kinder umbringt als die Krankheiten, die mit diesem Impfstoff bekämpft werden sollen. Dennoch verabreicht die WHO diesen Impfstoff weiterhin jedes Jahr an Millionen Kinder.

Die katastrophalen Impfkampagnen von Gates und der WHO nützen vor allem der Pharmaindustrie und der Bevölkerungskontrolle, nicht aber den Ärmsten der Armen, denen mit sauberem Trinkwasser, Hygiene und ausreichend Nahrungsmitteln – am besten produziert von einer nachhaltigen einheimischen Landwirtschaft – am besten geholfen wäre. Doch stattdessen investiert Gates in Monsanto und in die industrielle Landwirtschaft, die in Afrika Arbeitsplätze vernichtet und sowohl die Umwelt als auch die Gesundheit der Arbeiter schädigt. All dies wird politisch gefördert, beispielsweise von der New Alliance, einer Kooperation der G8-Staaten mit afrikanischen Regierungen und der Agrarindustrie.

Wenn uns die aktuelle Corona-Krise eines zeigt, dann wie desaströs das Krisenmanagement unserer gesellschaftlichen Autoritäten ist, egal ob in der Bundesregierung, bei der WHO oder bei den Konzernriesen. Nur wenige Nationen reagierten schnell und pragmatisch mit Masken, Hygiene, Einreisebeschränkungen, Tests, der Isolation von Infizierten und dem Schutz der Risikogruppe. Die meisten Staaten reagierten zunächst verspätet und dann über auf der Grundlage von offensichtlich fadenscheinigen Statistiken. Und selbst jetzt noch, wo die Erfolge von weniger restriktiven Maßnahmen in Hongkong, Japan, Südkorea, Schweden und anderen Ländern bereits offenkundig sind und auch hierzulande aktuelle Untersuchungen für einen geringen bis nicht vorhandenen Nutzen des Lockdowns sprechen, führt man diesen dennoch weiter fort und verschärft die Bestimmungen teilweise sogar noch.

Und dank der Panikmache von WHO, Medien und Regierungen schießen die Beliebtheitswerte der Politiker mit jeder weiteren Notstandsmaßnahme noch weiter in die Höhe.

Solange es noch Brot und Spiele gibt und solange die Regale noch einigermaßen voll sind, scheint es, als würden die Notstandsmaßnahmen nur etwas Gehorsam kosten. Doch je länger die Maßnahmen dauern, desto mehr Existenzen werden vom Lockdown selbst bedroht – insbesondere übrigens in Entwicklungsländern, wo Hunderte Millionen Menschen aufgrund der Lockdowns vom Hungertod bedroht sind.

Glücklicherweise gibt es aktuell viele renommierte Fachleute, die öffentlich die staatliche Willkür kritisieren, sowohl aus medizinischer Sicht als auch im Hinblick auf die bürgerlichen Freiheiten. Wir sehen jedoch insbesondere bei großen Internetdiensten wie YouTube, Facebook oder Google, dass man sich dort in allen medizinischen Fragen auf die WHO als oberste Autorität festlegt. So manch ein Kritiker verschwindet dann einfach aus den Suchergebnissen oder wird sogar komplett mundtot gemacht, wie Dr. Bodo Schiffmann, dessen Videos trotz aller wissenschaftlicher Sorgfalt wiederholt von YouTube gelöscht wurden. Der Schweizer Arzt Dr. Thomas Binder wurde nach kritischen Kommentaren in den sozialen Medien sogar in die Psychiatrie zwangseingewiesen, ebenso wie die deutsche Anwältin Beate Bahner, die beim Bundesverfassungsgericht Klage gegen den Lockdown eingereicht hatte.

Das Videoportal Vimeo löschte ausgerechnet jetzt den drei Jahre alten Dokumentarfilm trust WHO der Produktionsfirma Oval Media, der kritisch über die engen Verbindungen zwischen der WHO und der Pharmaindustrie berichtet.

Besonders hart traf die Zensur auch den Kanal London Real, nachdem dieser ein zweieinhalbstündiges Interview mit David Icke veröffentlicht hatte, in dem David detailliert auf medizinische, gesellschaftliche und menschliche Implikationen der Corona-Krise eingeht. Nicht nur wurde das Video von YouTube und Facebook gelöscht, auch andere Internetdienste wie Dropbox oder LinkedIn sperrten die Konten von London Real anscheinend als Bestrafung, nicht etwa aufgrund einer tatsächlichen Straftat, sondern weil London Real unbequeme Informationen verbreitet. Trotz Zensur wurde dieses Interview auf der Homepage von London Real schon über 10 Millionen mal angeschaut und es wäre wahrscheinlich eines der am meisten angesehenen Interviews auf YouTube überhaupt, hätte man es dort nicht gelöscht.

Die Corona-Krise legt die Schwächen unseres Systems schonungslos offen. Unsere Autoritäten reagierten erst zu spät und kommen jetzt mit totalitärer Kontrolle und Notstandsmaßnahmen, deren Nutzen häufig zweifelhaft oder sogar negativ ist. Es wird mit jedem Tag offensichtlicher, dass wir von unseren Machteliten nichts, aber auch gar nichts zu erwarten haben.

Die gleichen, die der industriellen Landwirtschaft bei der Vergiftung von Mensch und Umwelt einen Freifahrtschein erteilen, die gleichen, die illegale Angriffskriege als Krieg gegen den Terror rechtfertigen, die gleichen, die uns ein ausbeuterisches Fiatgeldsystem aufzwingen, sind die gleichen, die uns jetzt in Ketten legen, während sie Fantastilliarden unter sich aufteilen und uns mit fragwürdigen Hau-Ruck-Impfungen bedrohen, um uns vor einem Virus zu schützen, nachdem sie dieses Virus erst total verpennt und dann total überschätzt haben.

Lasst euch daher nicht einlullen von der Panikmache und verlasst euch nicht darauf, dass unsere Regierung ihre Notstandsbefugnisse bald wieder abgeben wird, denn das haben wir bisher noch bei keiner Krise erlebt. Wir zahlen heute ja sogar noch die Schaumweinsteuer, die 1902 zur Finanzierung der kaiserlichen Kriegsflotte eingeführt wurde. Verlasst euch auch nicht darauf, dass man die durch den Lockdown verursachte Armut auffangen könnte, indem man jetzt endlos Geld druckt. Von der aktuellen massiven Fiatgeldinflation kommt nur ein winziger Teil bei den Bürgern an – das meiste geht genau wie bei vorherigen Finanzkrisen an die Schwergewichte der Korporatokratie. Der Bürger bekommt am Ende nur die Rechnung, während alles zunehmend verbanklicht, verstaatlicht und technokratisch zentralisiert wird.

Wir wurden in diesen selbstzerstörerischen Wahnsinn hineingeboren, aber wir sind nicht dazu verdammt, auf ewig diese Erfahrung zu machen. Es ist an der Zeit, nein zu sagen und auszusteigen. Nicht gegen das System zu kämpfen, aber sich immer mehr davon unabhängig zu machen, im Kopf, im Herz, mit Wort und Tat. Dezentral, vor Ort selbst Verantwortung zu übernehmen, Werte zu schaffen, Gemeinschaft zu schaffen, sich und anderen zu helfen.

Die Anthropologin Margaret Mead sagte, “Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe umsichtiger und engagierter Menschen die Welt zum Besseren verändern kann. In der Tat ist dies das einzige, das jemals erfolgreich war.”

Die größten Verbrechen der Menschheitsgeschichte wurden nie von frei denkenden Minderheiten verübt, sondern immer von gleichgeschalteten Massen, die ohne Einsicht und ohne Courage einfach nur das taten, was ihnen von den Autoritäten vorgeschrieben wurde.

Frag dich selbst, willst du mitmarschieren in einen technokratischen global durchgeplanten Überwachungsstaat? Oder willst du in einer Welt leben, in der Menschen gleichberechtigte, selbstbestimmte Partner sind?


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»Frage nicht, was die Welt braucht. Frage dich selbst, was dich lebendig macht, und fang an,
das zu tun! Denn was die Welt braucht, sind Menschen, die lebendig geworden sind.«

Howard Washington Thurman
(Prediger, Publizist und Bürgerrechtsaktivist, 1899–1981)

© 2019–2020 Christian Stolle

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